Schule für Kranke

Integrativer Schulunterricht

Der Tagesklinik ist eine Schule für Kranke angeschlossen. Sie arbeitet eng mit dem Kollegium der Tagesklinik zusammen. In der Schule wird ein möglichst ganzheitliches Förderkonzept erarbeitet und angewendet. Ziele der Schule sind die Reintegration in die Heimatschule, eine Wiederherstellung der Schulfähigkeit, die Verhinderung drohenden Lernverlustes und eine Steigerung der schulischen Belastbarkeit.

Jeder lernt nach seinen Möglichkeiten

Der Inhalt des Unterrichts richtet sich nach der Belastbarkeit des einzelnen Schülers in Übereinkunft mit dem bestehenden Therapieplan. Ausschlaggebend sind nicht das Alter oder die intellektuellen Fähigkeiten, sondern soziale Fähig- und Fertigkeiten. Entsprechend sind die Lerngruppen (max. 6 bis 7 Schüler) unterschiedlich zusammengesetzt; bei Bedarf gibt es auch Einzelunterricht. Grundlage des Unterrichtes sind die jeweiligen Bildungspläne der Stammschulen der Patienten.

Reintegration in die Heimatschule wird vorbereitet

Die Schule kooperiert eng mit den Lehrern der jeweiligen Heimatschulen, um den Schülern eine spätere Reintegration zu ermöglichen. Am Ende des Klinikaufenthaltes erstellen die Sonderschullehrer einen Bericht über die Beschulung. Ist eine Reintegration in die Heimatschule aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) möglich, sucht die Schule zusammen mit den Eltern, den Lehrern der jeweiligen Heimatschulen, den Therapeuten der Tagesklinik und ggf. anderen beteiligten Institutionen andere Möglichkeiten und Perspektiven.

Mädchen malt mit Buntstiften. (Quelle: Klinik)

 

Die Schule für Kranke:

  • Integrativer und kooperativer Unterricht in Absprache mit dem Therapeuten
  • Inhalt abgestimmt auf Belastbarkeit und Fähigkeiten des einzelnen Schülers
  • Heterogene Lerngruppen
  • Orientierung an den Bildungsplänen der Heimatschulen
  • Vorbereitung späterer Reintegration in die Heimatschule oder eine andere Schule
Lehrerin und Schüler. (Quelle: Klinik)